Fotokiste: Uwe Hoch

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Rottach-Egern, im Juni 1996
Verlagsmanager Tochtermann, Hoch, Stock

In diesen Tagen tritt ein Verlagsmanager aus dem aktiven Berufsleben ab, der Großes geleistet hat. Diesen März wurde er 65, er hat die Altersgrenze erreicht, wie man so schön sagt. Nach 24 Jahren bei der Verlagsgruppe Handelsblatt freut sich Uwe Hoch auf einen wahrscheinlich gar nicht so ruhigen Ruhestand.

Zunächst als Verlagsleiter, anschließend als Geschäftsführer war er in der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) über Jahrzehnte eine feste Grösse. Er hat die bestehenden Handelsblatt-Verlage zu organischem Wachstum geführt, und er hat vor allem einige profilierte Fachverlage in den VHB-Hafen gelotst.

Uwe Hoch ist ein begnadeter Netzwerker. Er kennt alle und jeder kennt ihn. Bei Akquisitionen hat dies geholfen. Darüber hinaus war er lange Jahre in verschiedenen Funktionen im Verlegerverband aktiv, ohne jemals Posten vor Inhalte zu stellen.

Er begann als Redakteur bei einer Tageszeitung und weiß deshalb, dass inhaltliche Qualität der Kern allen Verlegens ist. Fachmedien als Problemlöser für Zielgruppen - das war seine Vision. Und alle 50 Fachzeitschriften, für die er Verantwortung trug, haben Nutzen und Qualität erfolgreich verbunden.

Im persönlichen Umgang ist der studierte Politologe und Historiker einnehmend, direkt, interessiert. Er ist Berliner Schnautze, aber mit Tiefgang. Irgendwie ist er auf angenehme Art und Weise auch altmodisch. Ein Handschlag-Manager. Verlässlich, integer, auf den Punkt.

Mehr Zeit für seine Steckenpferde wird er als Rentier schon haben. Fernreisen mit seiner sympathischen Frau Beate, Neues entdecken, die Enkel verwöhnen. Und er wird auf seiner Datscha seinem Lieblingshobby frönen: Mit dem alten Trecker über die Felder des Sauerlandes tuckern.

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