käufliches Paradies
Freitag, Juni 19th, 2009Der Urlauber will ins Ferienparadies, wobei darauf zu achten ist (more…)
Der Urlauber will ins Ferienparadies, wobei darauf zu achten ist (more…)
Und noch ein Opfer der Wirtschaftskrise. Fix und Fox sind vom Aussterben bedroht. Der Verlag Tigerpresse, der die Comic-Serie in Deutschland herausgibt, hat dieser Tage beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz angemeldet.
Die Auflage sei innerhalb eines Jahres von 50.000 auf 18.000 Heften abgesackt, die Anzeigeneinnahmen tendieren gegen null.
Die Konkurrenz durch Videospiele und Internet sei einfach zu groß, so ist zu hören, und irgendwie scheinen die beiden schlauen Rotfüchse aus der Zeit gefallen.
Schade, schade. Die listigen Jungfüchse Fix und Foxi oder der tumbe Wolf Lupo, die Helden unserer Jugend, gehen ihren Weg ins verlegerische Nirwana.
Das ist doch ein Fall für die SPD! Die Chose schreit nach
Der Mediendienst kontakter kommt mit einer traurigen Nachricht:
Manager Magazin-Macher Leo Brawand ist tot
Leo Brawand, langjähriger Chefredakteur des “Manager Magazins”, ist tot. Der 84-Jährige zählte zu den Weggefährten des “Spiegel”-Gründers Rudolf Augstein, der ihn auch zum komissarischen “Spiegel”-Chefredakteur ernannte, als Augstein wegen des Verdachts auf Landesverrats 1962 in Haft genommen wurde. Chefredakteur des frisch gegründeten “Spiegel”-Schwesterblatts “Manager Magazin” wurde er 1971; diesen Titel leitete er dann zehn Jahre lang. Nach seinem Ausstieg schrieb Brawand Bücher, darunter den Bestseller “Manager sind auch nur Menschen”.
Ja, Manager sind auch nur Menschen, ein köstliches Buch. Diesen Titel haben Leo Brawand und ich 1993 zusammen ausbaldowert. Dies ist ein Buch mit Anekdoten aus der Welt des Managements, mal lustig, mal hintersinnig, auf jeder Seite mit hohem Unterhaltungswert. Als ehemaliger Wirtschafts-Ressortleiter des SPIEGEL und Chefredakteur des manager magazins kannte er das ganze Affentheater in der Bel Etage der Führungskräfte.
Das Lektorat dieses Buches war für den Lektor ein Genuß. Die spitzen Illustrationen von Wolf Erlbruch, auf den mich die American Express-Werbung brachte, ergänzen das Buch kongenial.
Leo Brawand war einer der besten seines Faches: Er kannte keine Berührungsangst, er war unerschrocken und
Volkswirtschaftlich gesehen ist Inflation vom Ärgsten. Denn sie zerstört die Säulen jeder Nationalökonomie. Den Konsum, die Einkommen, die Spareinlagen, die Renten, die Währungsstabilität.
Als ich in den frühen 80er Jahren in Lateinamerika lebte, konnte ich am eigenen Leib erfahren, was Hyperinflation bedeutete. In Mexiko angekommen, gab es 60 Pesos für einen Dollar. Kaum einen Tag später erhielt ich bereits 150 Pesos für den Dollar. Es gab damals den treffenden Witz, man möge (more…)
Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, dann (more…)

Frankfurt am Main, den 13. März 1991
Am Ende stand ein netter Brief. Es war der Dank des Autors an seinen Lektor. Der Tenor des Schreibens in etwa: Ich danke für die viele Arbeit, die Sie in mein Buch gesteckt haben. Na ja, das mit der “vielen Arbeit” war nicht einmal die halbe Wahrheit.
Die ganze Wahrheit war, ich hatte das Buch fast vollständig alleine geschrieben. Und das kam so.
Johann Philipp von Bethmann war einer der bekanntesten Privatbanker Deutschlands. Seine Frankfurter Bank, die er schon vor Jahren in andere Hände gegeben hatte, kümmerte sich dezent um die bestbetuchten Anleger in diesem Land.
Bethmann selbst, ein soignierter Herr im besten Alter, war (more…)
Jede Krise ist ein Geschenk des Schicksals (more…)