nochmal Griechenland
Freitag, April 30th, 2010Jeder, der bürgt, der wird (more…)
Jeder, der bürgt, der wird (more…)
Wenn man 100.000 Euro Schulden hat, dann (more…)
Pusteblume. Ein schönes Wort, und ein höchst lebendiges obendrein. Ein Begriff wie ein kurzer Film. Der Löwenzahn mit seinem wuscheligen Blütenkopf.
Der Mensch pustet und (more…)

Lima sei die hässlichste Stadt, die er kenne, hat einmal der peruanische Literat Alfredo Bryce Echenique kund getan, wofür er im eigenen Land prompt ziemlich viel Prügel einstecken durfte. Prügel, die er jedoch mannhaft ertrug, wie ein Caballero, der sich bis in die Hutspitze im Recht wähnt.
Wenn man in Südamerika eine typische Dritte-Welt-Stadt zu benennen hätte, so verkörpert diesen Typus wohl idealtypisch jene blasse Metropole am Pazifik. Dieses Lima mit bettelnden Müttern und klauenden Kindern, mit Vätern, die keine Arbeit finden und saufen gehen, mit Kraterlandschaften, die sich Straßen nennen, diese Stadt mit Wasserhähnen, aus denen häufig eine braune Sauce tröpfelt und mit Menschen vor katholischen Suppenküchen, die von Jahr zu Jahr mehr werden.
Dieses Lima erweist mehr und mehr sich als Stätte des verzweifelten Lebenskampfes bei Tag und der kleinen und großen Gauner bei Nacht. Um die Metropole herum haben (more…)
Eine bittere Wahrheit für Obama, Merkel und Brown: Die westlichen Truppen in Afghanistan fechten einem Krieg aus, den sie nicht gewinnen können.
Ein verlorener Krieg in einem fremden Land, im unzugänglichen Hindukusch, in einer fremden Kultur, mit einem unsichtbaren Gegner. In einem solchen Guerrilla-Krieg, in dem Taliban auch Zivilisten als menschliche Schutzschilder nutzen, wird der Westen ebenso sein Desaster erleben, wie vor ihm die Russen.
Aber nicht nur militärisch, sondern auch politisch und geostrategisch ist dieser Krieg falsch. Wenn es (more…)
Sylt, im April 2010
Ich mag Sylt, und besonders mag ich Sylt im Frühjahr, wenn die Touristen noch nicht da sind.
Denn Sylt ist keine Insel, Sylt ist eher ein Lebensgefühl, mehr noch, Sylt ist ein Jungbrunnen für steife Glieder und vertrocknete Organe.
Auf Sylt weht meist eine solch steife Brise, dass es einen umzuhauen droht. Aber genau diese Urkraft ist es, die die Insel so attraktiv macht. Die frische jodhaltige Luft bläst dem feinstaubgeplagten Städter von morgens bis abends ohne Unterbrechung entgegen.
Damit man nicht (more…)
Ein übler Widersinn liegt im progressiven deutschen Steuersystem: der “fleißigste” Euro, also jener Verdienst aus Überstunden, aus vermehrter Anstrengung, aus gelebtem Ehrgeiz wird am höchsten besteuert.
Um eine Wirtschaft zur Höchstleistung anzutreiben, müsste - rein logisch betrachtet - ein Steuersystem eigentlich degressiv sein. Je mehr ich erwirtschafte, desto weniger sollte ich prozentual an Abgaben zahlen. Das wäre zumindest (more…)
Augenweide. Eine Weide für die Augen. Das Auge weidet sich am Schönen.
Manchmal bedarf es nur (more…)
Westerland/Sylt, im April 2010
Fuss-Baller sollten mit der englischen Sprache nicht allzu sehr auf Kriegs-Fuss stehen. Wurde das herrliche Spiel mit dem runden Leder doch auf der britischen Insel erfunden.
Nun, die Ballartisten rackern und kämpfen. Aber auch ihre Fans kämpfen, bisweilen sogar ziemlich tapfer mit den Tücken der englischen Sprache.
Auf Westerlands Promeniermeile leistet sich eine Kneipe mit der putzigen Bezeichnung Bier-Brunnen nun einiges an politisch und sprachlich Unkorrektem.
Da sendet (more…)