Hemingways Stil
Montag, Mai 31st, 2010
Ernest Hemingway gilt als der Lakoniker unter den Weltautoren. Der Amerikaner schreibt eine knappe, sachliche und schnörkelose Prosa. Kurze Sätze, wenig Adjektive, sparsame Attribute.
Hemingway zelebriert eine einfache Syntax. Hauptsatz, dann nächster Hauptsatz. Die Sätze: karg, einfach und direkt. So wird ein ganz eigener nüchterner Rhythmus mit großer Wiedererkennung erzeugt.
Durch den kurzen Rhythmus werden Hemingways Sätze schnell. Der Leser wird - nein, nicht eingelullt, eher das Gegenteil -, der Leser kriegt kaum Zeit zum Luftholen. Er wird von der Rasanz der Satzmelodie in den Bann gezogen, wie auf einer Achterbahnfahrt.
Dem Leser bleibt keine Zeit zum Nachdenken, zur Reflektion, zur Opposition, zur Neutralität, er liest, und liest und mag dann auch kaum hinterfragen.
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Zur Entspannung am Abend zwei, hüstel, drei kleine Stücke Schokolade. Ein wunderbarer Genuß.
In einem Dorm, dem Dormitorium, in einem der kargen Schlafräume des Escondido Village, in den Studentenwohnheimen der Stanford University, wurde Google 1998 gegründet.
Im Spanien der späten 70er Jahre ging es hoch her. Den General von Gottes Gnaden hatte man gerade glücklich unter die Erde gebracht, Champagner floss, la transición, der Übergang zur Freiheit, wurde besungen, bejubelt. Aufbruchstimmung.
Das könnte ich auch, meint jemand beim Betrachten eines Werkes von C.O. Paeffgen, das kann deshalb keine Kunst sein. Aha.