The Crash is ahead

Immobilien Hauskauf Eigentumswohnung ETW Finanzierung Immobilienfinanzierung focusmoneyimmo.jpgEin persönlicher, subjektiver Blick auf die Weltwirtschaft: Die nächsten Monate werden nicht lustig. Wir sind mitten drin in einer Banken- und Finanzkrise, zu der nun noch eine Überschuldungskrise gekommen ist.

Wer denn glaubt, der Crash liege hinter uns, die Konjunktur erhole sich sachte, der mag sich täuschen. Das Schlimmste liegt wohl noch vor uns.

Griechenland ist zahlungsunfähig. Spanien und Portugal stehen auf der Kippe, hinter den Kulissen wird fleißig an einem Rettungspaket gebastelt. Italien und Frankreich sind gefährdet.

Selbst das einstige Musterland Deutschland steht in der Gefahr, vom hellenischen Virus befallen zu werden. Die deutschen Zahlen sehen furchterregend aus: 41 Milliarden Euro müssen im Bundeshaushalt alleine für die Zinsen der Altschulden aufgebracht werden. Der Bund nimmt in diesem Jahr 80 Milliarden Euro zusätzliche Schulden auf. Es werden neue Schulden aufgenommen, um alte Schuldzinsen zu begleichen. Das kann nicht gut gehen.

Die Aktienmärkte - ein Frühindikator - zeigen sich volatil und die Anleger bekommen langsam zittrige Hände. Der Dax ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13 oder 14 makroökonomisch überbewertet. Ein KGV von 8 oder 9 wäre gesund. Im Spätsommer oder Frühherbst kann es mit den Aktienkursen kräftig abwärts gehen. Die Halbierung der Kurse ist nicht ausgeschlossen.

Alle wissen nicht so recht weiter. Poltiker sind ratlos, Unternehmer enttäuscht, Konsumenten verunsichert, Sparer ohne Perspektive. Jeder spürt, dass dieser Wohlstand auf Pump wackelt.

Die Banken agieren vorsichtig und verleihen kein Geld mehr. Auch das Inter-Banking-Geschäft steht still, also, eine Bank leiht einer anderen nichts mehr. Ein Alarmzeichen.

Sobald der Markt für Staatsanleihen kollabiert, und hierfür gibt es erste Anzeichen, dann wird das weltweite Finanzsystem nicht mehr funktionieren. Mangelnde Liquidität, hohe Zinsen und Inflation wären die Konsequenz.

Was bleibt für die Politik zu tun? Zuallererst die Schieflage der öffentlichen Haushalte gerade ziehen, die Defizite schnell und radikal abbauen, um wieder Vertrauen in das Finanzsystem zu bringen.

Und was kann der Bürger tun? Sich warm anziehen und das Vermögen wetterfest machen. Raus aus Anleihen und Aktien! Konzentration auf die Substanzwerte und die Sachwerte. Will man einigermassen durch die Krise kommen, dann ist dies nur mit Sachwerten machbar.

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