Chucho Valdés - Amerikas bester
Samstag, Juli 17th, 2010
Einige Male habe ich diesen hochgewachsenen und bulligen Musiker auf der Bühne gesehen, in London, in Lima oder in Den Haag, und ihn auch hinter der Bühne getroffen: den cubanischen Pianisten Dionisio de Jesús Valdés, den alle Welt Chucho nennt.
Der Mann, ich hänge mich mal weit aus dem Fenster, ist Amerikas bester Jazz-Pianist. Ja, noch vor Dave Brubeck, Keith Jarrett oder Herbie Hancock.
Diesen Pianisten zeichnet ein überaus kraftvoller und dynamischer Anschlag aus. Gleichwohl hat sein Spiel etwas sehr poetisches und Chucho liebt die emotionale Phrasierung. Da vermag jemand die musikalischen Romantizismen in allen Nuancen auszudrücken. In der langsamen und leisen Rumba, aber auch in up-tempi mit krachendem Spiel, immer begleitet mit akzentuierten Latino-Rhythmen der linken Hand.
Das Talent ist (more…)

In seinen letzten Jahren ist ihm, der noch das kleine Fischerdorf von 8.000 Bewohnern kannte, Acapulco fremd geworden. Meine wunderschöne Bucht von Acapulco ist verschwunden, meinte Teddy Stauffer melancholisch. Statt dessen erblicke er aus seinem Turm am Berghang die wuchtigen Condominiums und Hotelbauten, die den Blick auf die azurblaue Bucht verstellen.



Neben seiner wunderschönen Stimme und seines traumwandlerischen Rhythmusgefühls gab es ein weiteres Geheimnis um den Erfolg von Frank Sinatra.
Welch ein Frevel! Dieses Unterfangen, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Die Beatles zu covern. Das nimmt sich wie der Versuch aus, einen Roman im Stile von John Dos Passos zu schreiben.