Kampf um Freiheit
Donnerstag, April 8th, 2010Ein Mensch, der nichts hat, für das er bereit wäre zu kämpfen, und dem nichts wichtiger ist als seine persönliche Sicherheit, ist eine (more…)
Ein Mensch, der nichts hat, für das er bereit wäre zu kämpfen, und dem nichts wichtiger ist als seine persönliche Sicherheit, ist eine (more…)
Schauen wir uns einmal den Haushalt des Bundes für das Jahr 2010 an. Und begutachten wir ihn - nicht politisch -, sondern betriebswirtschaftlich.
Die nackten Zahlen: Die Einnahmen belaufen sich auf 240 Milliarden Euro. Ausgaben 320 Milliarden Euro. Macht einen Verlust von 80 Milliarden. Das bedeutet eine Negativ-Rendite von 33 Prozent. Jedes Unternehmen müsste nun zusperren.
Deutschland deckt diese Lücke mittels Kredit. Die 80 Milliarden Euro werden als neue Schulden aufgenommen. Damit wachsen (more…)
Eine Nachricht lässt in diesen Tagen aufhorchen: Das Brüsseler Forschungsinstitut CEPS hat ausgerechnet, dass in 20 Jahren Polen in der Wirtschaftsleistung pro Kopf, und damit im Wohlstand, Deutschland überholt haben wird. Das Deutschland von heute sei satt, träge und behäbig geworden.
Nun wundert man sich, dass eine solch alarmierende Meldung hierzulande nicht diskutiert wird. Man mag dies als mentales Indiz abtun für ein Land, in dem leidenschaftlich gestritten wird, wie Wohlstand verteilt werden soll, nicht aber darüber, wie Wohlstand erschaffen werden kann.
Kaum ein Land, das so wenig wirtschaftliche Dynamik zeigt wie Deutschland. Mit etwas Glück wird das Bruttosozialprodukt in naher Zukunft um vielleicht (more…)
Es geht nicht mehr so weiter wie früher! Leben auf Pump. Wenig arbeiten, früh in Rente. Viele soziale Wohltaten, aber woher das Geld dafür nehmen? Das gilt für Personen, aber in diesen Tagen noch mehr für Staaten.
Bei den Südländern knirscht es schon gewaltig. Griechenland, Spanien, Portugal geraten in einen fatalen Abwärtstrudel aus wachsender Staatsverschuldung und steigenden Zinsen. Wenn die Zinslast überhand nimmt, gerät (more…)

München, den 23. Oktober 2003
Als ich vor über 15 Jahren aus dem Rheinland nach Bayern zog, da hatte ich auch meine Vorurteile im Koffer. Eines dieser Vorurteile lautete: Die CSU, das wäre doch ein ziemlich bornierter Haufen meist alkoholisierter Ewig-Gestriger. So jedenfalls hatten uns das die SPD und der WDR jahrelang gesagt.
Weit gefehlt. Die Wahrheit vor Ort sah dann doch ein wenig anders aus.
Über die Jahre kam ich ins Gespräch mit (more…)
Frechheit: Die Hoteliers geben die erfolgte Senkung der Mehrwertsteuer nicht weiter - außer (more…)
Der Kommunismus ist ein interessantes Experiment. Vielleicht hätte man ihn (more…)

Dieser Name genügt als Programm. Laut Eigenwerbung das schlechteste Theater der Welt - angeblich. Solch ein Eigenlob scheint natürlich leicht übertrieben.
Jedoch mochte Die Schmiere stets wider den Stachel löcken. Die Schmiere wollte immer dagegen halten, sie kultivierte das Aufsässige, betonte ihr intellektuelles Rebellentum.
Der Geist der Macher und Spieler zelebrierte das Anti. Das Anti-Establishment. Das Anti-Konservative. Auch wohl auch das Anti-Theater. Und im Grunde genommen auch das Anti-Kabarett.
In der Frankfurter Schmiere wurde des Abends nicht mit dem Florett gefochten, und auch nicht mit dem Degen. Nein, hier flog in jeder Vorstellung ein wuchtiger Holzhammer durch die heiligen Hallen.
In dem ehrwürdigen Karmeliterkloster zwischen (more…)
The new source of power is not money in the hands of a few, but (more…)
Die Studentenbewegung von 1968 und die Zeitungen des Axel-Springer-Verlages waren sich in jenen turbulenten Tagen des Protestes sicherlich nicht in Sympathie oder Zuneigung zugetan.
Auf Studentenseite mit ihrer Leitfigur Rudi Dutschke lautete die Parole Enteignet Springer! und auf Seiten des konservativen Verlagshauses schlug so manche Schlagzeile kräftig gegen die aufmüpfigen jungen Leute.
Ein wenig pikant scheint, dass sich seit einiger Zeit die Zentrale des Axel-Springer-Verlages in Berlin nun an der Rudi-Dutschke-Strasse befindet.
Denn seit im April 2008 ein Teil der Kreuzberger Kochstrasse in Rudi-Dutschke-Strasse umbenannt wurde, läuft eben diese Rudi-Dutschke-Strasse direkt an dem Hochhaus vorbei, in dem BILD und andere Springer-Zeitungen ihre Redaktionsbüros haben.
Doch bleibt der (more…)